Wie ein einziges großes Gebet!

Johanna Röhrig und das Vokalquartett Quartonal
Johanna Röhrig und das Vokalquartett Quartonal (Foto: © musicaetcetera)

So lautete das Fazit der Konzertbesucherin Antonia Gottwald nach dem Themenkonzert „gestern. hoffen. morgen“ in der St. Cyriacus-Kirche in Kellinghusen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer können sich vermutlich noch lange an dieses außergewöhnliche Konzerterlebnis erinnern. In nahezu allen Rückmeldungen unmittelbar nach dem Konzert und auch noch Tage danach via E-Mail, wird der Wunsch geäußert, dieses Ereignis schon bald an gleicher Stelle zu wiederholen.

Fünf junge Musizierende haben aus der Partita für Violine solo, d-Moll „Ciaccona“, BWV 1004, die von Johann Sebastian Bach darin eingearbeiteten Choräle als musikalische Herausforderung angenommen und in einem Arrangement von Volkhardt Preuß auf hohem Niveau neu interpretiert. Die Kombination von Johanna Röhrig, Violine und Quartonal, Männergesangsquartett findet sich auch in der imposanten Komposition des jungen Komponisten Jonathan Heck mit dem Text von Martin Luther wieder: „Christ lag in Todesbanden“.

Insgesamt darf das gesamte Programm in Sinne des eingangs genannten Zitates als „sehr stimmig“ bezeichnet werden. Dazu passte auch der auf wunderbare Weise beseelte, herzoffene, bildlich beeindruckende und klanglich herausragende Spielort, der zum Wunsch der Violinistin Johanna Röhrig und der Sänger von Quartonal führt, genau dort einen kompletten Konzertfilm aufzunehmen, der eigentlich bereits für größere Kirchenräume angedacht war. Wir möchten diesen Film dann ausgewählten gemeinnützigen und sozialen Einrichtungen zur kostenfreien Aufführung anbieten.

Als der Veranstalter seine Worte zur Verabschiedung sprach, war der Stolz herauszuhören, solch ein Konzertereignis präsentiert zu haben. Dabei musste man nur in die Gesichter der Mitwirkenden blicken: Wer würde dort nicht wieder gern sein; denn die gebende Atmosphäre wird letztlich von Menschen bewirkt, denen es um die Kraft und Bedeutung der Kultur geht. Wirklich vorbildlich – und uns erfreut deshalb genau dieses gemeinsame Erleben – mit den Vorbildern von morgen!

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

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